Unternehmen des Monats

Haus Schaeben GmbH & Co. KG

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Drei Familien, drei Fachgebiete, eine Marke

Die Haus Schaeben GmbH & Co. KG geht auf drei Gründerfamilien zurück: Neben der namensgebenden Familie Schaeben, die damals hauptsächlich im pharmazeutischen Bereich tätig war, bildeten die Familie Moras, die ursprünglich Haarwasser herstellte und die Familie Hünemeyer, die kosmetische Produkte produzierte und vertrieb, den historischen Hintergrund der Firma. Durch die verschiedenen Kernfachgebiete der Gründungsfamilien konnte der Betrieb schon früh in zwei verschiedenen Branchen brillieren: der Kosmetik und der Pharmazie. Heute ist die Traditionsmarke Schaebens marktführend im Bereich der Kosmetik und im Bereich Gesundheit erfolgreich positioniert.

Großer Erfolg mit kleinen Portionen

Erfolgsgeheimnisse sind, neben der großen Produktvielfalt an Gesichtsmasken, vor allem die anwenderfreundlichen Portionen, in denen diese heute für die Pflege der Haut verkauft werden. Gesichtsmasken, die älteste kosmetische Anwendungsform mit einem breiten Wirkungsspektrum, waren zuvor nur mit größeren Inhaltsvolumen in Tuben oder Tiegeln erhältlich. „Masken in den damaligen Verpackungen waren im Grunde nicht mehr verkaufsfähig. Heute müssen der Konsument und seine Bedürfnisse im Vordergrund stehen“, erklärt Heiko Hünemeyer, der Geschäftsführer der Haus Schaeben GmbH & Co. KG. Das Problem: Frauen wollten sich nicht über einen langen Zeitraum auf ein einziges Produkt festlegen müssen. Schaebens hatte schnell eine Lösung parat: Dank Packungen mit 1-, 2- oder 4-Kammer-Anwendungen sind die Kundinnen viel flexibler und können einfacher verschiedene Produkte ausprobieren. Das ist auch gut so, denn die Auswahl ist riesig: Von der „Totes Meer“- über die „Anti-Pickel“- bis zur „Schoko Maske“ umfasst das Sortiment alles, was Frau sich für ihr Gesicht wünscht. Nicht umsonst sind Gesichtsmasken das wachstumsträchtigste Kosmetikprodukt weltweit. Das weiß auch Heiko Hünemeyer: „Wellness wird für die moderne Frau immer wichtiger.“ Emanzipation macht also mehr Kosmetik notwendig? Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch klingt, ergibt durchaus Sinn – in einer emanzipierten Gesellschaft, in der von Frauen die Berufstätigkeit zusätzlich zu ihren traditionellen Aufgaben im Haushalt und als Mutter erwartet wird, wollen sie ihre Freizeit umso intensiver für sich selbst nutzen und ihrem Körper hin und wieder etwas Gutes tun. Doch nicht nur berufstätige Frauen sind die Zielgruppe des Unternehmens, auch bei Teenagern sind die bunten, vielseitigen Masken sehr beliebt. Stichwort „Mädelsabende“.

Dafür eignet sich die „Schoko Maske“ ganz besonders gut, da sie nach dem Auftragen und einer kurzen Einwirkzeit nicht nur normal abgetragen/abgewaschen werden kann, sondern sogar besonders lecker schmeckt. Eine Gesichtsmaske, die nicht nur die Haut verwöhnt, sondern auch noch lecker schmeckt, eignet sich ideal für einen netten Abend mit der besten Freundin. Doch nicht nur das macht die „Schoko Maske“ so besonders: „Die Idee dazu stammt von einigen Mitarbeitern. Während unserer Weihnachtsfeier kamen sie auf mich zu und fragten mich, ob eine Schokoladen-Maske zu realisieren sei.“ Geschäftsführer Hünemeyer war von der Idee überzeugt und schickte die Angestellten umgehend in den Supermarkt, um Schokosoße zu kaufen, die später als Basis für die Maske diente. Eine gewagte Idee, die nicht überall sofort Zustimmung fand, bis sich ein Unternehmen aus dem Rheinland bereit erklärte, mitzumachen. Die Maske wurde ein Erfolg! Eine besondere Erfindung und so auch ein Grund für die Auszeichnung als Unternehmen des Monats im Rheinischen Schaufenster. Das Konzept, dass Mitarbeiter Produkte vorschlagen, hat sich etabliert, wird sehr aktiv genutzt und soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Schon heute erhalten Mitarbeiter, deren Ideen realisiert werden, eine Umsatzprovision. Dass ihre Meinung bei Schaebens sehr geschätzt wird, sieht man auch daran, dass ehemalige, inzwischen pensionierte Mitarbeiter die Firma regelmäßig besuchen, um Tipps zu geben. Das sorgt für eine enge Bindung an das Unternehmen. „Gerade in diesem Jahr ehren wir einen Mitarbeiter, der seit 60 Jahren bei uns ist“, erklärt Hünemeyer stolz. Für das Familienunternehmen sind auch diese langjährigen Mitarbeiter extrem wertvoll.

 

Tradition und Qualität aus Köln

In Zukunft will das Unternehmen, das schon heute neun der zehn meistverkauften Gesichtsmasken in Deutschland herstellt, seine Produktpalette noch weiter ausbauen. Sogenannte „Professional Masken“ sollen ab 2016 in den Markt eingeführt werden. Diese „Professional Masken“ werden wie bei der Kosmetikerin frisch angemischt. Es sieht ganz so aus, als würde die Erfolgsgeschichte der Haus Schaeben GmbH & Co. KG weitergehen. „Masken verkaufen sich sogar besser als Tagespflegeprodukte“, weiß Hünemeyer. Auch der Bezug zum Rheinland lässt sich nicht leugnen: „Es gab tatsächlich einmal ein Haus Schaeben, es befand sich am Dom, dort wo heute das Domforum ist“, erklärt der Geschäftsführer. Auch wenn das Haus im Zweiten Weltkrieg von Bomben zerstört wurde – der Name ist geblieben und steht bis heute für Tradition und herausragende Qualität.

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