Unternehmen des Monats

F.O. Bags GmbH

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F.O. Bags - Nachhaltige, ergonomische Rucksäcke und Taschen

F. O. BAGS ist ein schnell wachsendes Unternehmen von nachhaltigen, ergonomischen Rucksäcken und Taschen, welches im Jahre 2010 in Köln durch 4 Studienkollegen gegründet worden ist. Auf einer Party kam die Gründungsidee: Eine Freundin, von Beruf Physiotherapeutin, berichtete, dass sie in ihrer Praxis Schulkinder behandele, die Rückenprobleme wegen ihrer Ranzen hätten. Am Tag nach der Party wurde damit begonnen, den Markt für Grundschülerranzen zu analysieren. Anfang 2010 war das Unternehmen gegründet, und die Produktion von ergonomischen Schulrucksäcken mit stufenlos verstellbaren Tragesystemen, mit Brust- und Hüftgurt sowie mit Beckenstützen startete. Markenname: „ergobag“. In Verbindung mit der Verwendung von recycelten PET Flaschen trifft das Produkt den Zeitgeist ( nachhaltig und gesund ) und erobert schnell den Markt. Die Produktpalette wurde im Laufe der Jahre erweitert. Zum Beispiel Rucksäcke für Kindergartenkinder (Marke „Affenzahn“), Schulrucksäcke für Kinder an weiterführenden Schulen (Marke „Satch“) und Lifestyle-Produkte für Erwachsene (Marke „pinqpong“). Deshalb heißt das Unternehmen, das jährlich 500.000 Rucksäcke produziert, auch nicht mehr Ergobag, sondern Fond of Bags. Oliver Steinki: „Fonds of Bags bildet die Dachmarke und soll, wie bei Henkel, für die Qualität der Produkte sowie eine nachhaltige Herstellung stehen.“ Insgesamt 7 Taschenmarken plus Fond of Bags als Dachmarke umfasst das derzeitige Programm. In diesem Kontext wurde 2015 der regionale Ledertaschen Hersteller Offermann übernommen, so dass dieser auch der Region erhalten bleibt

Upcycling und faire Arbeitsbedingungen - Ein Unternehmen mit Vorbildcharakter

Die Produktpalette wurde  im Laufe der Jahre erweitert. Zum Beispiel Rucksäcke für Kindergartenkinder (Marke „Affenzahn“), Schulrucksäcke für Kinder an weiterführenden Schulen (Marke „Satch“) und Lifestyle-Produkte für Erwachsene (Marke „pinqpong“). Deshalb heißt das Unternehmen, das jährlich 500.000 Rucksäcke produziert, auch nicht mehr Ergobag, sondern Fond of Bags. Oliver Steinki: „Fonds of Bags bildet die Dachmarke und soll, wie bei Henkel, für die Qualität der Produkte sowie eine nachhaltige Herstellung stehen.“ Insgesamt 7 Taschenmarken plus fond of bags als Dachmarke umfasst das derzeitige Programm.
In diesem Kontext wurde 2015 der regionale Ledertaschen Hersteller Offermann übernommen, so daß dieser auch der Region erhalten bleibt

Dass das Kölner Unternehmen einen etablierten Markt derart aufmischen konnte, liegt nicht allein an der Ergonomie oder dem coolen Aussehen der Produkte. Vielmehr hat es auch damit zu tun, dass Fond of Bags, das in Vietnam, China und Indien produzieren lässt, für seine Taschen nach eigener Angabe ausschließlich Polyester verwendet, das bis zu 100 Prozent aus recycelten PET-Flaschen gewonnen wird. 2010 – 2015 wurden so ca. 86 Mio. Flaschen verarbeitet, was 756.000 Liter Rohöl, 972.000 Badewannen Wasser und 502 Heißluftballon-Füllungen CO2 gespart hat.
Lederprodukte werden unter  höchsten Umweltschutzmaßnahmen in zertifizierten Betrieben gegerbt und verarbeitet.
Ziele für weiteren Umweltschutz sind klar definiert und schriftlich in den „CORPORATE RESPONSIBILITY ZIELEN“ festgehalten.
Es gibt einen fixen „Code of Conduct“ in dem u.a. folgende Maßnahmen für nachhaltiges Wirtschaften festgehalten sind (Alle Nähereien haben diesen bis jetzt unterschrieben):

- Arbeitsrechte und Bedingungen
- Umweltschutz
- Verbraucherinteressen
- u.s.w. ...
Die Einhaltung wird durch das Unternehmen laufend überprüft.

In der nächsten Zeit wird das Unternehmen in Köln weiter expandieren. Gerade wurde hier ein Grundstück gekauft, auf dem der neue Firmensitz entstehen wird. Insgesamt gibt es eine bestehende Baugenehmigung für 10.000 qm². Das Unternehmen steht derzeit in Verhandlungen mit der Stadt Köln, diese auf 14.000 qm² zu erhöhen, um für weiteres Mitarbeiterwachstum gewappnet zu sein und weiteren Startups eine Heimat bieten zu können.
Und alle Pläne sind modern und zukunftsorientiert:
Der Neubau wird in höchstem Maße energieeffizient gestaltet.
Es werden eine Kita, ein Gym und eine Mensa integriert.
Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter beträgt 32,7 Jahre, 53% sind weibliche Mitarbeiter.

F.O. Bags hat seit Gründung bis heute ca. 200 Arbeitsplätze geschaffen.
Durch diverse Preise – Ende 2016 bekam das Unternehmen den deutschen Nachhaltigkeitspreis - und einhergehender Aufmerksamkeit  werden neue Mitarbeiter zum Teil auch aus anderen Bundesländern eingestellt

Ebenfalls siedeln sich durch das Engagement der Gründer neue Startups an. Dies ist für Köln/NRW wichtig um z.B. mit der Startup „Hochburg“ Berlin zu konkurrieren.
Die Gründer sind u.a. mit folgenden Tätigkeiten für Startups aktiv:

- Gutachten Businesspläne für den NUK Neues
  Unternehmertum Rheinland e. V.
- Dozenten für Unternehmensgründungen u. Finanzierungen
- Gründercoaches über diverse Netzwerke
Mit der Unterstützung von Startups sind bisher 40-50 Jobs geschaffen worden. Oliver Steinki: „Es macht Spaß, junge Gründer zu unterstützen.“

Eine besondere Herausforderung stellt die Digitalisierung dar. Dabei ist ein fairer Umgang mit dem Fachhandel wichtig. Beispiel von Oliver Steinki: “Wir blockieren nicht den blauen Ergobag für den Online-Handel.“
Der Lerneffekt bei allen Themen rund um die Digitalisierung ist genauso schnell, wie spannend.
Oliver Steinki gibt Beispiele:

- „Wir wollen, wenn Pausenbrot gegoogelt wird, dass trotzdem
   Ergobag aufploppt.“
- „Wenn bei Facebook ein blauer Rucksack gezeigt wird, ist die
   Klickrate kleiner, als bei einem roten, da Facebook sowieso
   blau ist.“
- „Bei einem Foto nur mit Rucksack ist die Klickrate kleiner als
   bei einem Foto mit Gesicht und Rucksack“.

Eine extreme Kölner Erfolgsstory

Die Gründer, die in Köln wohnen sind absolut verwurzelt. So haben Sie einen eigenen Karnevalsverein „Dat Zirkustrüppsche“ gegründet. Oliver Steinki: „Das ist mal bei einem Triathlon entstanden. Wir sind hinterhergefahren, wie bei einem Karnevalsverein und wurden dann von den professionellen Triathleten so bezeichnet.“ Der Verein besteht ca. zur Hälfte aus F.O. Bags Mitarbeitern und Freunden und zur Hälfte aus externen Freunden und Familien. Einmal im Jahr findet ein großes Fest in einem Zelt statt. „Es wird viel gefeiert und es gibt ein paar kleinere regionale Bands, die auftreten“. Insgesamt wird hier eine extreme Erfolgsstory geschrieben, bei der Erfolg gepaart wird mit Spaß und familiärem Unternehmertum in Köln. Diese Philosophie hat sich seit der Gründung nicht geändert. Oliver Steinki: „Wir waren vier Jungs im Studium und unser Hauptziel war es, gemeinsam ein Unternehmen aufzubauen.“ Das ist ganz klar gelungen!

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F. O. Bags GmbH FOND OF BAGS ist das Gütesiegel für Taschenliebhaber jeden Alters

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